14. Spridgettreffen vom 20.06 - 23.06.2019 "Schlössertour Dresden"

Anfahrt des Konvois aus dem Süden

Bei einem gemeinsamen Abendessen wurden die ersten Geschichten über die Anreise ausgetauscht, während wir den Blick auf den Parkplatz genossen und den kommenden Tagen entgegenfieberten.

FREITAG

Die erste Ausfahrt startete pünktlich am Freitag morgen. Bis auf ein Fahrzeug, welches leider bereits nach wenigen Metern liegen blieb, machten sich unsere Spridgets auf den Weg. Es ging bei schönstem Wetter vorbei an Feldern, durch kleine Dörfer, etwa 70km in Richtung Erzgebirge zum Jagdschloss Augustusburg. Dort angekommen hatten wir Zeit zum Genießen. Auch ein Besuch im Motorradmuseum stand uns zur Verfügung. Augustusburg Ein eher unerwartetes Highlight waren die Toilettenbesuche, denn während man beim Händewaschen einen tollen Blick auf die Stadt Augustusburg genoss, tönten aus Lautsprechern Vogelgesänge. Auch die Namen der singenden Tierchen bekam man zu hören, was dazu führte, dass sich in der Gaststätte mal nicht über Autos, sondern über Vögel unterhalten wurde.

Da zwei Teams ohne ihre Oldtimer angereist waren (diese kamen leider nicht rechtzeitig aus der Werkstatt), konnten auch die Insassen des liegengebliebenen Fahrzeuges dazu stoßen, so dass wir die 60km lange Rückfahrt alle gemeinsam antreten konnten. Wieder ging es durch wunderschöne Landschaften, diesmal allerdings nicht per Roadbook, sondern mithilfe des rollierenden Systems, welches wir in den darauffolgenden Tagen beibehielten.

An diesem Abend wurde gegrillt, gefachsimpelt und geschraubt. Letzteres so erfolgreich, dass am nächsten Morgen wieder alle Autos bereit waren, für die Ausfahrt zur Festung Königstein.

SAMSTAG

Etwa 55km lang ging es durch die sächsische Schweiz. Die Strecke hätte schöner nicht sein können- durch Wälder, enge Straßen, über Brücken und vorbei an der Stadt Pirna, immer vorbei an winkenden Menschen, die sich sichtlich über die Abwechslung freuten. Eine kurze, überraschende Pause gab es an einem Kreisverkehr, denn dort kreuzten wir eine derart große Gruppe Motorradfahrer einer Heimkinderausfahrt, dass wir ca. eine Viertelstunde Zeit hatten, uns die Beine zu vertreten und selbst zu den vom-Straßenrand-winkenden zu gehören. Königstein

Auf der Festung Königstein wurden wir standesgemäß begrüßt, mit Exerzierübungen und Vorderladervorführungen. Danach hatten wir genügend Zeit, um uns zu stärken oder den 1800m langen Wallgang rund um die Festung zu erkunden, welche über bis zu 42m hohe Mauern und Sandstein-Steilwände verfügt und somit einen phantastischen Blick auf die Elbe und das Elbsandsteingebierge liefert.

Pünktlich um 14:00 fand die Spridgetregister Jahreshauptversammlung, mit einem Blick auf die Zukunft des Registers, statt. Im Anschluss brachen wir zur Rückfahrt auf, welche ebenso schön war, wie die Hinreise und uns sogar mehrfach an der Kirnitzschtalbahn vorbeiführte und einen Teil des Großdeutschlandringes beinhaltete. Zurück im Hotel hatten wir kurz Zeit, uns frisch zu machen, ehe es wieder losging. Nicht in unseren Midgets und Sprites, sondern ganz ungewohnt in zwei Doppeldeckerbussen, die uns quer durch das wunderschöne Dresden und zu unserem Abendessen im Anno Domini fuhren. Hier - im „urigsten Schankhaus auf der Erdenscheibe“ - erwartete uns authentische, mittelalterliche Küche, sowie schwungvolle Gaukelei der Gruppe Murkeley. Gut gesättigt und bester Laune fuhren uns die Busse im Anschluss an diesen Abend zurück zum Hotel, wo wir unsere Kräfte für den letzten Tag unseres Treffens sammeln konnten.

SONNTAG

Unsere finale Ausfahrt führte uns am Sonntag zur Porzellanstadt Meißen, mit einem kleinen Zwischenstopp bei Benny the Bus, hin zum berühmten Schloss Moritzburg. Bei schönstem Sonnenschein, der uns während des gesamten Treffens begleitete, fuhren wir noch einmal im rollierenden System und genossen es, an jeder Straßenecke einem unseren Oldtimer samt fröhlich winkender Insassen zu begegnen. Benny the bus an der Elbe bei Meißen Schon vor und auch während dieser Tour verabschiedeten sich die ersten Teams und machten sich auf ihre, zum Teil doch sehr langen, Rückreisen. Deshalb gab es am Schloss Moritzburg kein offizielles Ende, sondern jeder blieb einfach so lange, wie es ihm beliebte und verabschiedete sich dann von der restlichen Gruppe.

Kein Wunder, dass man nach diesen tollen Tagen einen Satz am Sonntag aus nahezu jedem Mund hörte:

„Bis im nächsten Jahr- wir freuen uns schon!“


An dieser Stelle noch ein riesengroßer Dank an Peter Hofmann für die phantastische Organisation. Es war an alles gedacht und das Spridgettreffen hätte schöner nicht sein können!


Text

Franziska Hansen

    Kommentare 1

    • Das war eine echt coole Spridget Zeit
      Sauber organisiert !!