Beiträge von Roland

    Hallo Ragnar, hallo Wolfgang,


    na dann ist das doch die erste Wahl. Vor allem, und das ist echt cool, der aktuelle Trend bei den Renn-Nockenwellen geht auch in die Richtung einer gegenüber dem Einlass verlängerten Auslasszeit. Ich sags ja immer wieder, die waren früher gar nicht soo dumm.

    Und dann, der 1100er Motor wird oftmals unterschätzt. Im Serienzustand, fährt sich der Motor wunderbar. Bis 4000upm würde ich sagen, lässt sich der 1100er angenehmer fahren als der 1275ger.

    Just my 5 Cents


    Gruss

    Roland

    Wolfgang, warum musst Du denn mit einer neuen Nockenwelle rechnen? Was habe ich da verpasst? also wenn Du "stock" bleiben willst, warum suchst du nicht wie Piet schon anklingen lies, ne alte originale? Ja, viele sind eventuell schon abgenudelt.

    Es ist doch so, der Hersteller eine Autos/Motors, hat schon damals den optimalen Kompromiss von, zB Leistung/Haltbarkeit/ Motorkarakteristig gesucht und gefunden. Weil glaube mir, die hätten liebend gerne 20 oder 20 PS mehr "rausgeholt", das konnten die natürlich auch, aber eben zu Lasten der oben genannten Parameter. Wenn Du mich fragst, mit welcher Nockenwelle ich gute Erfahrungen gemacht habe, dann sage ich Dir jetzt: Piper BP300. Die hat 310 Grad am Einlass und Auslass. Ich sage Dir, damit dreht das Ding über 8000upm, und das will nicht aufhören bis es auseinanderfliegt, wie letzes Jahr auf der Solitude. Aber, wie oft im Leben kann man den Arturo Merzario im Formel 2 Sharknose Ferrari überholen? Ist halt nicht fahrbar!!! Weil Leistung kommt erst ab 4500. Grad baue ich einen Motor mit der 649ger Welle. Das war die beste Nockenwelle aus Abingdon. Bis heute basieren ALLE Renn-Nockenwelle auf der 649ger und in 60 Jahren haben sich nur ganz geringfügige Verbesserungen ergeben. 300 Grad am Einlass und Auslass. Allerdings zieht dad Ding ab 3800upm. Das ist aber auch nicht das was Du willst. Also, back to the roots. Eine MD 246 ist eine sehr milde Nockenwelle, welche ziemlich der Serie entspricht. Ich könnte dir Deine Seriennockenwelle vermessen, also Steuerzeiten und Ventilhub, dann kann man die Nockenwellen untereinander vergleichen und "vorherschätzen" was sich wohl ergeben würde. Pass auf, seit mehr als hundert Jahren wird mit Wasser gekocht. Das alles ist keine Raketenwissenschaft.

    Die Daten der Seriennockenwelle lassen sich bestimmt auch ergoogeln.


    Gruss

    Roland

    # Jagdoc, so isses.

    ....... selbst die Werkstattmeister sagen: Wenn er gut läuft soll man nicht nichts verstellen...........

    Hallo Männers,


    nach so einer Aussage, empfiehlt es sich schleunigst dieses "Lokal" zu verlassen. Ein paar SU Vergaser einzustellen, so dass die AU bestanden wird ist leichter und schneller gemacht als ein Radwechsel. Wenn die dann mit solchen Tricksereien anfangen müssen, wegen zwei lachhaften SU, dann würde ich nicht einmal besagten Radwechsel dort machen lassen. Wie sagte schon Ragnar, Finger weg........aber von der Werkstatt.


    Gruss

    Roland

    Hallo Jochen,


    Danke für die Berichte. Die habe ich jetzt gelesen, aber viel schlauer bin ich nicht geworden. Auf mich wirkt das alles wie wenn da ein brimborium drum gemacht wird. Am allereinfachsten wäre doch, es gibt einfach die gleiche Ölmischung wie zB ein Castrol GTX 20W50 von 1972. Das haben wir Literweise in die Minis geleert. Oder eben, ein Motoröl wie xxx von 1958. Einfach das Öl, welches im Handbuch steht. Und nicht nur die Viskosität.

    Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr.


    Gruss

    Roland

    Hallo Ölgeplagte,


    also Synthetiköle gibt es soweit ich weiss (bin da aber Anfänger) auf Polyglykolbasis oder auf Esther Basis. Die Estheröle können durchaus Kunststoffe anlösen und auch irgendwas mit Gummi anstellen. Also, dieses Zeugs würde ich in keinen Motor und erst recht nicht in ein Getriebe reinfüllen. Ich bin mir auch nicht mal sicher, ob heutige Öle, selbst wenn draufsteht "niedrig legiert" denen von früher entsprechen. Also von der Viskosität sicher, aber was ist mit den Aditiven? Irgenwo muss ich noch ne Visitenkarte von einem der Cheffs von Östol rumliegen haben. Vielleicht frage ich dort mal an.


    Gruss

    Roland

    ........soviel Buntmetall gibts im glatten und gerippten Getriebe nicht,.......


    Piet grüßt

    Hallo Piet,


    im glatten aber mehr als im gerippten. Wenn ich mir richtig erinnere. Ich glaube sogar an einer "verschleissfreudigen" Stelle. Da sind doch diese zwei auf die Hauptlagerwelle aufgeschrumpften Messingbuchsen, welche diese große Scheibe halten. Ist das nicht auch gleichzeitig eine Gleitlagerstelle?

    Ich habe eigentlich die letzten 12 Jahre immer ein 80/90ger Getriebeöl gefahren. Auch im derzeit seit vielleicht 30-40tausend Km verbauten noch bei BMC/Leyland überholten Austauschgetriebe. Schon eine lange Weile ist das recht laut, (vielleicht aber von Anfang an?) und mittlerweile ist der Syncronring vom 4ten Gangrad, es kracht beim hochschalten, abgenützt. Vielleicht kommt das ja alles vom falschen Getriebeöl?

    Gruss

    Roland


    Gruss

    Roland.

    Hallo Stolli,


    ich glaube, dass wir uns manchmal einfach zu viel Gedanken machen über Dinge. In der Praxis läuft das doch so ab....man reisst so einen Radbolzen ab...flucht, besorgt sich irgendwo einen neuen, klopft den alten raus, bemerkt (vielleicht) der sieht ja bissle anders aus, mist, aber, "Mann" will ja wieder fahren, also, nicht lange gefackelt, rein damit ins Loch und reingezogen. Der klügere gibt nach.


    Gruss

    Roland

    Hallo Piet,


    hast Du schon mal etwas von Jesse Fuller gehört? Eine alte Schallplatte von Ihm kam mir grad zwischen die Finger, :-)

    "San Francisko Bay Blues", der Bursche spielt mit dem rechten Fuß die Fotdella, hat er selbst erfunden und gebaut.

    Ist so ne Art Bass mit 6 Klaviersaiten welche mit Hämmerchen auf die Saiten klopfen. Betätigt werden die 6 kleinen Pedale mit dem rechten großen Zeh. Und, vor allem hat ders voll drauf.

    Jesse Fuller in '63


    happy listening

    Gruss

    Roland

    Roland, ich meinte die andere Lösung bei FL, das ist dich sowas wie ein Wattgestänge, oder?


    Jan

    Hallo Jan,


    das "Ding", keine Ahnung wie man das nennen sollte, sieht mir einfach zu futuristisch und auch zu schwer aus. Wattgestänge wäre wohl ne gute Sache, da muss ich mir mal verschärfte Gedanken drüber machen.


    Gruss

    Roland

    Hallo Stolli,

    Hallo Stolli,

    das ist ganz schwierig zu sagen, weil, eigentlich müsste man sich altes originales Material anschauen. Aber wer hat das noch?

    Ich habe hier mal die Bilder der Bolzen von Limora und Moss gelistet.

    Und den langen für die verbreiternden Bremstrommeln. Die Frage ist, was bekommt man wirklich heutzutage. Ich muss irgendwo noch lange Cooper S Radbolzen aus den frühen 70gern rumliegen haben. Also welche die noch bei Leyland gekauft wurden, und, vermutlich auch die kurzen, welche ich damals aus meinem Morris Cooper ausgebaut habe. Ein Schwabe schmeisst ja nix weg was nicht kaput ist, und manchmal nicht einmal das. Aber wo die sein könnten? Keine Ahnung.


    Limora, Sprite

    Limora, lang, Cooper S

    Moss, Sprite,

    Moss, Mini, kurz

    Moss, Mini, lang, 1275,

    und um die Verwirrung komplett zu machen, hier der lange Bolzen von Minispares, die sagen, passt für alle von 59 bis 2000...


    Minispares, lang, einer für alle


    Man sieht schön die Unterschiede, und ich vermute,

    derjenige welcher von Limora als "Sprite" Radbolzen angeboten wird, ist vielleicht der Falsche von der Verzahnung her gesehen. Oder der einzige richtige? Wie gesagt, das sind Erklärungsversuche, kein fundiertes Wissen. Moss schreibt bei dem langen mit der groben Verzahnung, "ab 1984".

    Aber, vielleicht weiss ja jemand welche Verzahnung beim Sprite verbaut wurde? Dann sind wir wieder einen Schritt weiter.

    Aber, es wird schon wieder weg vom Thema, l



    Gruss

    Roland

    Bernd,


    ich glaube, Gerry träumt davon was er mit denen gern erleben würde...:love:

    Also.....ich habe mir schon mal eine rollen lassen, da war aber noch ein tisch und ein Brett mit im Spiel :/


    Gruss

    Roland

    Moin, ich habe hinten die Bremse von den späten Modell nach Umrüstung auf Scheibe vorne eingebaut. Die Leistung muss ja auch von den Bremsen beherrscht werden.8)


    Gruss

    Bernd

    Hallo Bernd,


    ja besser ist das. Das wäre jetzt aber ein eigenen Thread wert. Lockheed hat in der Regel die Bremsen so dimensioniert, dass der Kolben-Durchmesser vom Hauptbremszylinder der gleiche ist wie an den hinteren Bremskolben. Wenn Du jetzt vorne auf Scheibenbremsen umrüstest, ohne den HBZ zu ändern, veränderst Du damit die Bremsbalance von vorne zu hinten. In der Regel herrscht ein höherer Hydraulic Druck bei Scheibenbremsen, was dazu führt, dass dadurch hinten eine höhere Bremswirkung erzeugt wird. Was nicht gut ist bei so leichten Autos wie unsere Spridgets. Desshalb unbedingt hinten auf die Bremszylinder mit dem kleineren Durchmesser umrüsten. Leider gibt es von Lockheed nur den mit 7/8" single acting, also auf die spätere Bremsanlage umrüsten. Baust Du den Scheibenbrems-Hauptbremszylinder ein, OHNE auch hinten umzurüsten, verschlimmert sich das ganze noch. Weil, bei gleichem Druck aufs Bremspedal, erzeugst Du noch einen viel höheren Druck, damit wird noch viel mehr Druck hinten, sprich eine nochmals höhere Bremswirkung erziehlt.


    Gruss

    Roland

    Marc,

    was hab ich denn da fotografiert?

    Schöne Grüße

    Ragnar

    Hallo Ragnar,


    also was Du fotografiert hast, sind Minifin. Die Minifin, gabs, wie der Name schon vermuten lässt, fürn Mini. Nein, der hat nicht die gleiche Bremse hinten wie ein Sprite. Weil, die Mini- oder Alfin Bremstrommel nicht so ohne weiteres auf die späteren Spridgets passt. Man muss diese Bremstrommeln auf die Bremsankerplatte der spridgets anpassen.

    Fürn Frosch muss man zumindest das Loch für den Bremseneinsteller bohren. Ob das sonst mit der Bremsankerplatte vom Frosch passt, kann ich nicht sagen. Es müssen natürlich entsprechend längere Radbolzen vom 1275ger Mini benutzen, die sind ca 1" länger als die vom Spridget. Die Verbreiterung ist auch 1" pro Rad. Der große Vorteil der Mini- oder Alfin Trommel ist das Gewicht und die bessere Hitzeableitung. Aaaaber, das Gewicht der originalen Trommeln ist beim Spridget nicht ganz so wild, weil die Bremstrommeln keine Verbreiterung aufweissen wie beim Cooper S, wo diese Graugussbremstrommel sehr schwer sind.


    Gruss

    Roland

    Hallo Dichtungsgeplagte,

    also von unterschiedlich dicken Papierdichtungen habe ich noch nichts gehört. Also von extra angefertigten und wählbaren Papierstärken meine ich.

    Was allerdings gang und gäbe ist, je nach Glück oder Unglück erhält man mal solche und solche. Also, je nach Lieferant mal dünn bis dick. Manchmal passt sogar das Lochbild. Eigentlich müsste es ja auch ohne den großen O-Ring dicht sein. Ist es aber oft nicht. Dauerhaft ist es scheinbar auch nicht ewig, weil, nach 7-8 Jahren ist es wieder ganz leicht Öl-feucht da hinten.

    Wiederverwendung ist glaube ich glücksache. Bei mir war immer eine Seite am Metall festgeklebt, so dass die Dichtung beim zerlegen kaputt ging.

    Früher, also ganz früher haben wir sogar Zylinderkopfdichtungen mehrmals wiederverwendet. Das waren aber damals die "guten" Kupfer-Asbestdichtungen. :)


    Gruss

    Roland

    Hallo Frans,


    ich hatte auch mal schwer Probleme mit verölten Bremsbacken. Diesen Simmerring 2 oder 3 mal getauscht. Diese Rille welche Stolli beschreibt, war bei mir auch ganz leicht sicht- und fühlbar. Letztendlich war das Problem

    der O-Ring. Der muss deutlich gepresst werden beim zusammenbau.

    Ich benutze Dichtpaste nur ganz selten. Weil, es muss auch ohne gehen.

    Gruss

    Roland

    Hallo Frans,

    Irgendwie sind die Antworten von Deiner ursprünglichen Frage abgewichen. Viel über Ersatzteilqualitat und Fachbetriebe, aber nichts zum Einbau.........

    Hallo Männers,


    abgedriftet sind wir schon ...aber.... siehe auch Beitrag # 5 :-)


    Gruss

    Roland