7. Spridgettreffen vom 17. bis 20. Mai 2012 in Bremen

Parkplatz am Veranstaltungsort

Schon unser Anreisetag am Donnerstag war mit einem kleinen Midget- und Sprite-Treffen zu vergleichen. So trafen wir uns mit sieben Zwergen und einem „Schneewittchen“ in Form eines Morgan Plus 8 an der Raststätte Münsterland Nord, um von dort aus gemeinsam die Weiterfahrt über Land anzutreten.

Nach gut 180 Kilometern erreichten wir bei strahlendem Sonnenschein unser Veranstaltungslokal an der Weser. Der Abend galt den üblichen Benzingesprächen bei sehr leckerem Essen und Trinken zu zivilen Preisen.

Am Freitagmorgen

um neun Uhr wurde zum Appell geblasen. Immer drei bis vier Fahrzeuge wurden dann on Tour geschickt. Entlang der „Single Road Tracks“ am Deich war Vorsicht geboten und Abstand zum Vordermann zu halten. Manch einer vermutete auch hinter dem Deich die Nordsee, wurde aber nach Überprüfung doch eines Besseren belehrt. Pause im Garten Nach einer kleinen Mittagspause mit Imbiss ging es weiter zu einem Torfmuseum. Dort wurde den Teilnehmern alles über die Torfgewinnung, die Geschichte der Besiedlung und den Schiffsbau erzählt. Doch vor allem wird bei den Teilnehmern der leckere selbstgebackene Butterkuchen in Erinnerung bleiben. Zumindest sprach man bis zur Abreise am Sonntag davon. Aber auch Car Sharing wurde betrieben. So wurden kurzerhand zwei Midgets ausgeliehen, um Gestrandeten die Möglichkeit zu geben, sich nicht mit Alltagsautos fortbewegen zu müssen.

Der Samstag

führte uns in die andere Richtung. Entlang des alten Bremer Hafens ging es nun zur längsten Weserinsel. Doch um das Mittagsziel zu erreichen, mussten wieder neun Kilometer „Single Roads“ bewältigt werden. Dort angekommen konnte man sich erst einmal stärken und den Blick über die langsam vorbeifließende Weser genießen.

Moormuseum Nach der Ruhe folgte Geschichte und wir erreichten den U-Boot-Bunker „Valentin“. Der zweitgrößte überirdische U-Boot-Bunker Europas ragt wie ein dunkler Fels aus dem Nichts auf. Hier sollten U-Boote für die deutsche Wehrmacht im großen Stil gebaut werden. Doch kein einziges Boot wurde dort jemals gebaut. Britische Bomber versuchten diesen Bunker zu zerstören, jedoch gelang auch das nicht. 50.000 Zwangsarbeiter waren mit dem Bau dieser Anlage beschäftigt. 2.000 von ihnen mussten dort aber leider auch ihr Leben lassen.

Kurz danach überquerten wir die Weser per Fähre. Bei der Ankunft am Veranstaltungsort warteten schon Lars und Petra Seifen mit einer kleinen Aufgabe auf die Teilnehmer. Nach erfolgreicher Absolvierung nahmen wir uns die Zeit, die Innenstadt von Bremen zu besichtigen. So waren das Wahrzeichen der Stadt, die Bremer Stadtmusikanten, und auch das wunderschöne Schnoorviertel unsere Ziele.

Nach dem Abendessen

ging es zur Preisverleihung. Sieger wurden Horst und Heike Buckmann mit ihrem AH Sprite MK II. Nebenbei erwähnt, sie sind treue Mitglieder des MGDC und Helfer für das Spridgetregister in Schloss Dyck. Der Wettergott hatte es gut mit uns gemeint und spendete reichlich Sonne. Das sollte sich aber am Sonntag ändern. Parkplatz beim Veranstaltungsort Beim Öffnen der Augen sahen wir dunkle Regenwolken und es prasselten doch einige Regentropfen mehr als gewünscht aus ihnen heraus. Also kurz das Dach schließen und zur Verabschiedung zum „Kuhhirten“. Dort angekommen hörte der Spuk aber schon wieder auf. Ein letzter gemeinsamer Kaffee wurde getrunken bevor sich die Spridgetgemeinde wieder in alle Himmelsrichtungen auflöste.

„Nach dem Treffen ist vor dem Treffen“.

Und so werden wir 2013 wieder von überall in den schönen Schwarzwald stürmen.


Text

Marcus Pieper

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